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Cash Extraction

Möglichkeiten > Anlagestrategien


Cash Extraction
Vermögen sichern - Verluste aufholen



Wenn Ihr Depot im Minus ist und Sie einen Weg suchen, das aktuelle Vermögen zu sichern und die Verluste aufzuholen, dann ist diese Strategie genau das Richtige für Sie.

Viele Anleger haben in der aktuellen Finanzkrise Geld verloren. In schlechten Zeiten trennt sich die Spreu vom Weizen - auch in der Vermögensverwaltung. Anlegern, die in der Finanzkrise Geld verloren haben, zeigen wir Wege auf, wie Sie Ihr heutiges Vermögen sichern und die Verluste in der Regel mit weniger Risiko wieder aufholen können.



Ein Beispiel: Im Jahr 2007 haben Sie Aktien zum angenommenen Wert von 100 gekauft. Ende 2008 sank der Aktienwert auf 50 und heute steht er bei 70. Was tun Sie nun? Ihre Bank empfiehlt: "Abwarten, denn die Kurse steigen wieder." Aber wie lange wollen Sie warten und wer gibt Ihnen die Garantie, dass die Kurse zwischenzeitlich nicht wieder sinken?

An dieser Stelle setzt unsere Anlagestrategie
Cash Extraction ein. Diese basiert im Wesentlichen auf der Theorie der "Behavioral Finance", also der "verhaltensorientierten Finanzlehre".

Die moderne finanzmathematische Portfoliotheorie basiert auf der Forschungsarbeit von Prof. Dr. Harry Max Markowitz. Jedoch ist es trotz aller Anstrengungen bis heute nicht gelungen, eine umfassende Finanzmarkttheorie zu entwerfen. Menschen verhalten sich nicht völlig rational und Märkte sind weder vollständig effizient noch vollkommen. An diesen Unzulänglichkeiten setzt die verhaltensorientierte Finanzlehre und insbesondere die Prospekttheorie an, indem sie die Handlungen der beteiligten Personen analysiert. Auszüge aus dieser Theorie besagen Folgendes:

- Jeder Anleger behält lieber seine Aktien als dass er sie mit Verlust verkauft, obwohl er mit anderen Anlagen vielleicht bessere Gewinnchancen hätte.

- Jeder Anleger hat eine Tendenz zum Status quo, d.h. die Verhältnisse sollen bleiben wie sie sind.

- Jeder Anleger realisiert lieber kurzfristig kleinere Gewinne als langfristig grössere Gewinne.

- Jeder Anleger entscheidet sich lieber für ein Risiko, bei dem die Eintrittswahrscheinlichkeiten bekannt sind als für eine Unsicherheit, bei der die Eintrittswahrscheinlichkeiten unbekannt sind (Ellsberg-Paradoxon).

Auf diesen Erkenntnissen und unserer eigenen Erfahrungen als Vermögensverwalter basiert
Cash Extraction. Übertragen auf das oben angeführte Beispiel wird die Aktienposition beim aktuellen Kurs von 70 verkauft und in mindestens zwei Teile geteilt. Ein grösserer Teil, zum Beispiel 55, wird relativ sicher zum Beispiel in festverzinsliche Anleihen oder strukturierte Produkte angelegt. Ein kleinerer Teil, zum Beispiel 15, wird in langlaufende Call-Optionen auf die Aktien angelegt. Sinken die Kurse, bleibt der grössere Teil erhalten, ohne Cash Extraction wäre das Vermögen stärker geschrumpft. Steigen die Kurse, steigt der Wert der Optionen überproportional. Diese werden zu einem günstigen Zeitpunkt verkauft und durch ähnliche Optionen mit niedrigerer Volatilität ("Schwankungsbreite") ersetzt. Zwar würde finanzmathematisch das Halten der Aktien absolut betrachtet mehr Gewinn versprechen, aber das absolute Verlustrisiko wäre ebenfalls höher und das Risiko einseitig verteilt. Cash Extraction ist somit keine Rundum-Sorglos-Strategie, sondern setzt ständige Kontrolle und viel Erfahrung voraus.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch für eine Analyse ihres Depots.




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